Samstag, 4. November 2017

Uferbereinigung und Brückenerneuerung

Monatelang lagen Weidenäste oberhalb des Anlegers im Wasser. Die dort befindliche Weide hatte sich entschieden einer Reihe von Ästen ein dauerhaftes Neckarbad zu gönnen. Das fand nicht gerade unser Wohlwollen. Der Stadt wurde Bescheid gegeben und die städtischen Arbeiter haben nun "reinen Tisch" gemacht. Die ganze Weide musste dran glauben. So war das nicht gemeint. Aber die Leute machen offenbar keine halben Sachen. Die Weide wird wieder sprießen. Weiden tun das.

Die Steinlachbrücke wird sinnbildlich ebenfalls wieder sprießen. Sie wird sich geradezu "vermehren". Weil sie baufällig ist soll sie im kommenden Jahr abgerissen und anschließend erneuert werden. zusätzlich soll eine Fahrradbrücke daneben gebaut werden. Ich bin gespannt, wie sie die Brücken gestalten werden. Ich befürchte, dass der anmutige Bogen abhanden kommen wird, den ich schon so oft fotografiert habe. So auch heute.

Ach ja, die städtischen Arbeiter haben offenbar wenig Verständnis für Bootstragende Kanufahrer. Sie haben die Treppe, die zu unserem Anleger führt, mit den ganzen Weidenästen und -zweigen blockiert.

Dienstag, 31. Oktober 2017

Reformationstagsrunde


Die Reformation hat uns einen Sonderfeiertag beschert. Nächtlicher Frost wurde von strahlendem Sonnenschein abgelöst. Es ist warm in der Sonne. Der Fluß ist bis auf letzte Stocherkähne frei.

Montag, 30. Oktober 2017

Hochzeitsgeschenk

Ein Hochzeitsgeschenk über Umwege ist eben "auf die Schnelle" und "in letzter Sekunde" in der Werkstatt entstanden. Nachdem meine vorwiegend kajakpaddelnden Paddelfreunde Birte und Karsten schon im Winter einen Sohn bekommen hatten hatte ich versucht dem Kind ein Doppelpaddel zu schnitzen. Der Versuch ist gescheitert (ich verstehe einfach zu wenig von Schränkung und Proportionen). Jetzt bekommt Jesko (anlässlich der heute stattfindenden Hochzeit seiner Eltern) ähnlich wie sein nur wenige Woche älterer Paddelfreund Mio ein "richtiges Paddel". Das mißratene Doppelpaddel kann gekappt und in die Küchenschublade oder ins Feuerholz verschoben werden. Jesko wird in den ersten Jahren seine Eltern ohnehin zum Stechpaddeln zwingen. Geübt haben sie ja schon mit ihm.


Freitag, 27. Oktober 2017

Wieder mal Lampions

Wie fast in jedem Jahr (2007, 2008, 20092010, 2013, 2015 (mehr Bilder), 2016) fand heute wieder mal die herbstliche Lampionfahrt als Trainings- abschluss statt. Wie üblich sind die Bilder nicht so prickelnd geworden.


Es waren zahlreiche Boote auf dem Wasser. Alle haben sich viel Mühe gegeben ihre Boote zu schmücken (mit Ausnahme von uns). Es war ungemütlich kalt und wirklich dunkel. So soll das ja auch sein...


Sonntag, 22. Oktober 2017

Zweite Runde


Statt der mangels Wasser ausgefallenen Donaufahrt haben wir heute nachmittag eine kleine Neckarinselrunde unternommen. Der Runde ging ein Kaffee- und Kuchenkränzchen voran, das schamhaft nicht auf Bildern festgehalten wurde.

In unterschiedlichsten Booten ging es auf dem breiteren Neckararm mit viel Rückenwind bergab. Dann dümpelten wir einige Zeit in Konversation vertieft auf der Wasserfläche vor dem Stadtwehr.


Anschließend paddelten wir gegen Strömung und Wind bei immer grauer werdendem Himmel wieder bergauf. Die Kuchenreste wurden wieder eingepackt und alle gingen ihrer Wege.

Der Herbst kommt in Riesenschritten. Kommenden Freitag ist Lampionfahrt. Die Stocherkähne werden eingelagert, Tret- und Ruderboote sind es bereits. Bald haben wir den Neckar wieder für uns.

Im Dunkel der Nacht

Mit zunehmendem Alter werde ich immer unflexibler. Da ich wochentags sehr früh aufstehe und frühmorgens aktiv bin wache ich auch an Wochenenden oder freien Tagen immer schon sehr früh auf und schlage dann sinnlos Zeit tot. Damit habe ich jetzt aufgehört. Letzte Woche - als ich auf einer Tagung war, deren Programm immer erst um 9:00 Uhr startete - bin morgens vor dem Duschen und üppigen Hotelfrühstück durch die Stadt gerannt (Joggen scheidet aufgrund ruinierter Knie aus, aber schnelles Gehen sorgt auch für hohen Puls). Gestern habe ich das auch hier zuhause gemacht.


Heute habe ich mich aufs Rad geschwungen, bin zum Bootshaus gefahren und habe im Dunkel der Nacht mein Boot aufs Wasser gesetzt. Damit bin ich dann in die Dämmerung gepaddelt. Außer empörtem Federvieh war niemand auf dem Wasser und auch die Stadt war noch wenig aktiv.


Als ich nach einer guten halben Stunde zurück zum Bootshaus kam wurde es hell. Auf dem Rückweg habe ich Brötchen geholt, dann gab es ein üppiges Frühstück, es wurde geduscht und jetzt kann der Tag beginnen.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Nasse Füße

Die sönntägliche Paddeltour konnte erst gegen Halbvier starten. Der Neckar war voller Stocherkähne - sogar oberhalb des Anlegers, wohin ich gleich steuerte, begegneten mir noch fünf Kähne.


Ich trug das Boot über das erste Wehr und befand mich danach im Stocherkahnfreien Bereich. Allerdings war der Neckar dort auch außerordentlich seicht. Ich stellte mit Erschrecken fest, dass ich diesen Abschnitt in diesem Jahr noch kein einziges Mal gepaddelt bin. Früher gehörte er zu meinen Standardrouten.


Um so aufmerksamer achtete ich auf die vielen kleinen Veränderungen, die das eine oder andere Hochwasser verursacht hat (es waren wenige). Ich stakte bis zum zweiten Wehr, arbeitete mich den kleinen Schwall dort hoch und stieg aus um das obligatorische Foto zu machen. Dabei bekam ich nasse Füsse.


Auf dem Rückweg begegneten mir Luna und Kilian, die das erste Wehr mit ihren Plastikkajaks hinunter rutschten. Ich trug wieder. Inzwischen hatte ich ja schon nasse Füße und musste nicht so sehr aufpassen.

Zur Feier des Tages wollte ich auf dem Rückweg durch die Stadt ein Eis essen. Alle Eisdielen, an denen ich vorbei kam, waren geschlossen. Erst am Ende der Mühlstraße bekam ich ein leckeres Softeis.